Quartiersentwicklung Bergedorf-West
Nachverdichtung im Bestand
Ziel des städtebaulich-hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbsverfahrens war die Erarbeitung einer Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Wohnungsbestände der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG in Bergedorf-West. Das Wettbewerbsverfahren sah in einer 1. Phase die Entwicklung eines übergeordneten Gesamtkonzepts für das Quartier vor. Planungsaufgabe war ein zukunftsorientierter städtebaulich-freiraumplanerischer Rahmen mit Wohnschwerpunkt, ergänzt durch Grün- und Erholungsflächen, belebte Erdgeschosse, Neuordnung des ruhenden Verkehrs und behutsame Nachverdichtung. Zentrale Anforderungen waren kostengünstiger, modularer Wohnungsbau, generationenübergreifendes und barrierefreies Wohnen sowie mindestens 20 % besondere Wohnformen mit Versorgungsangeboten. Weitere Schwerpunkte bildeten Mobility Hubs, nachhaltiges Regenwassermanagement, Erhalt des Baumbestands und gute Anbindungen an S-Bahn und angrenzende Quartiere. In der 2. Phase erfolgte die vertiefende Objektplanung für ein Wohngebäude, einen Mobility Hub und zentrale Freiräume. Das Verfahren wurde in enger Abstimmung mit der Anwohnerschaft und unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.
Gemeinsam mit Atelier Kempe Thill - Thörner Kaczmarek konnten wir den 1. Platz in der 1. Stufe erzielen. In der 2. Stufe landeten wir bei allen drei Vertiefungsbereichen auf Platz 2.
Auszug Juryurteil zum 1. Platz in Phase 1:
Der Entwurf überzeugt durch seinen sensiblen Umgang mit dem Bestand. Unter dem Leitgedanken „weiterbauen ohne umzubauen“ wird die städtebauliche Struktur der 1960er Jahre weitergeführt und durch kompakte Atriumhäuser ergänzt. Die neuen Gebäude fügen sich in Höhe, Form und Ausdruck exakt in das bestehende Ensemble ein und stärken dessen Charakter. Flexible, barrierefreie und förderfähige Wohneinheiten ermöglichen vielfältige Wohnformen. Die Freiräume werden neu gegliedert, Aufenthaltsangebote gestärkt, Wegebeziehungen präzisiert und Mobility Hubs sowie soziale Einrichtungen sinnvoll verankert. Ein nachhaltiges Regenwassermanagement und der bewusste Erhalt des Baumbestands runden das Konzept ab.
Gemeinsam mit Atelier Kempe Thill - Thörner Kaczmarek konnten wir den 1. Platz in der 1. Stufe erzielen. In der 2. Stufe landeten wir bei allen drei Vertiefungsbereichen auf Platz 2.
Auszug Juryurteil zum 1. Platz in Phase 1:
Der Entwurf überzeugt durch seinen sensiblen Umgang mit dem Bestand. Unter dem Leitgedanken „weiterbauen ohne umzubauen“ wird die städtebauliche Struktur der 1960er Jahre weitergeführt und durch kompakte Atriumhäuser ergänzt. Die neuen Gebäude fügen sich in Höhe, Form und Ausdruck exakt in das bestehende Ensemble ein und stärken dessen Charakter. Flexible, barrierefreie und förderfähige Wohneinheiten ermöglichen vielfältige Wohnformen. Die Freiräume werden neu gegliedert, Aufenthaltsangebote gestärkt, Wegebeziehungen präzisiert und Mobility Hubs sowie soziale Einrichtungen sinnvoll verankert. Ein nachhaltiges Regenwassermanagement und der bewusste Erhalt des Baumbestands runden das Konzept ab.
Projektdaten
Ort
Hamburg-Bergedorf
Auftraggeber
Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG
Zeitraum
2025
Auszeichnung
1. Platz Stufe 1, 2. Platz Stufe 2
Projekttyp
Wettbewerb
Beteiligt
Atelier Kempe Thill - Thörner Kaczmarek



