Stadtteilschule Ottensen
Öko-Kaufhaus wird zur Stadtteilschule
Mit der Umnutzung des ehemaligen Einkaufszentrums Vivo entsteht im Herzen von Hamburg-Ottensen eine neue fünfzügige Stadtteilschule. Der zwischen 1998 und 2003 als ökologisches Einkaufs- und Dienstleistungszentrum errichtete Gebäudekomplex wird zu einem zukunftsfähigen Bildungsstandort für die Jahrgangsstufen 5 bis 11 transformiert. Die Freianlagen greifen die besonderen räumlichen Voraussetzungen des Bestands auf und entwickeln daraus ein vielfältiges Freiraumkonzept. Neben den Außenanlagen im Erdgeschoss werden die Dachflächen als attraktive Aufenthalts-, Spiel- und Bewegungsräume gestaltet. Die begrenzten Freiflächen im Erdgeschoss werden durch grüne Inseln und großformatige Pflanzgefäße ergänzt. Inspiriert vom Miyawaki-Prinzip entstehen dichte, artenreiche Gehölzpflanzungen, die das Mikroklima verbessern, die Biodiversität fördern und den Schulhof räumlich gliedern.
Fassadenbegrünung
Ein wesentliches Element des Nachhaltigkeitskonzepts ist die Begrünung der Westfassade zur Bahrenfelder Straße. Während die Innenhöfe bereits begrünt sind, verleiht die zusätzliche Fassadenbegrünung dem Schulgebäude auch im Stadtraum eine sichtbare grüne Identität. Das vorhandene vorgestellte Metallständerwerk wird als Rankkonstruktion genutzt und ermöglicht eine bodengebundene Begrünung. Unterschiedliche Kletterpflanzen mit variierenden Wuchshöhen und Ausbreitungsformen schaffen ein lebendiges Fassadenbild. Der gezielte Einsatz sommer- und immergrüner Arten verbindet gestalterische Qualität mit funktionalen Vorteilen: Im Sommer reduziert die Vegetation die Aufheizung der Fassade und verbessert das Mikroklima, während sie im Winter durch den Laubfall den solaren Wärmegewinn des Gebäudes weitgehend erhält.
Fassadenbegrünung
Ein wesentliches Element des Nachhaltigkeitskonzepts ist die Begrünung der Westfassade zur Bahrenfelder Straße. Während die Innenhöfe bereits begrünt sind, verleiht die zusätzliche Fassadenbegrünung dem Schulgebäude auch im Stadtraum eine sichtbare grüne Identität. Das vorhandene vorgestellte Metallständerwerk wird als Rankkonstruktion genutzt und ermöglicht eine bodengebundene Begrünung. Unterschiedliche Kletterpflanzen mit variierenden Wuchshöhen und Ausbreitungsformen schaffen ein lebendiges Fassadenbild. Der gezielte Einsatz sommer- und immergrüner Arten verbindet gestalterische Qualität mit funktionalen Vorteilen: Im Sommer reduziert die Vegetation die Aufheizung der Fassade und verbessert das Mikroklima, während sie im Winter durch den Laubfall den solaren Wärmegewinn des Gebäudes weitgehend erhält.
Projektdaten
Ort
Hamburg
Auftraggeber
SBH Schulbau Hamburg
Zeitraum
Seit 2022
Fläche
13.000 qm
Bausumme
Ca. 3.4 Mio. €
Projekttyp
Schulbau
Beteiligt
agn Leusmann GmbH


Visualisierungen Hochbau: agn Leusmann GmbH
