Bürohaus Kallmorgen
Denkmalschutz trifft auf neue Nutzungsansprüche
Gemeinsam mit Atelier Kempe Thill / Thörner Kaczmarek konnten wir im Werkstattverfahren den Zuschlag für die Umgestaltung eines denkmalgeschützen Bürohauses aus der Feder des Architekten Werner Kallmorgen erlangen. Kallmorgen gilt als einer der wichtigsten Protagonisten der norddeutschen Moderne. Das Gebäude aus den 1960er-Jahren ist es noch nahezu vollständig im Originalzustand erhalten und dokumentiert hervorragend die Vorstellungswelt der deutschen Avantgarde der Nachkriegsjahre. Neue Nutzungsanforderungen machen jedoch Umstrukturierungen unumgänglich. Der Freianlagen-Entwurf fokusssiert auf die denkmalgerechte Wahrnehmbarkeit der Gebäude bei gleichzeitiger Aufwertung der Freiflächen mit neuen Grünbereichen.
Der zentrale Innenhofbereich ist als grünes Herz des baulichen Ensembles den Nutzerinnen und Nutzern vorbehalten. Er stellt dank organischer Formgebung und dichter Vegetation einen wirkungsvollen Kontrast zu den geometrischen Linien der Architektur her. Die statische Verstärkung des Tiefgaragendaches erlaubt die Modellierung als liebliche Hügellandschaft mit lockerem Baumbestand aus Kiefern, Robinien, Geweihbaum und Gleditschie. Lichtes Laubwerk und eine hohe Aufastung der Gehölze geben den Blick auf die denkmalgeschützte Architektur frei. Angestrebt wird eine Erhaltung des denkmalgeschützten Pflasterbelags mit seinem prägendem Wellenmotiv in den Randbereichen des Innenhofes.
Ein Naturerleben anderer Art prägt den nord-östlichen Bereich der Hoffläche (Ideenteil). Hier präsentiert sich die Vegetation wild und geheimnisvoll als dichter Mini-Dschungel im städtischen Umfeld. Sie bietet Möglichkeiten zum Rückzug und lässt den Nutzer faszinierende Licht- und Schattenspiele sowie ungewöhnliche Blatt- und Blütenformen entdecken.
Der zentrale Innenhofbereich ist als grünes Herz des baulichen Ensembles den Nutzerinnen und Nutzern vorbehalten. Er stellt dank organischer Formgebung und dichter Vegetation einen wirkungsvollen Kontrast zu den geometrischen Linien der Architektur her. Die statische Verstärkung des Tiefgaragendaches erlaubt die Modellierung als liebliche Hügellandschaft mit lockerem Baumbestand aus Kiefern, Robinien, Geweihbaum und Gleditschie. Lichtes Laubwerk und eine hohe Aufastung der Gehölze geben den Blick auf die denkmalgeschützte Architektur frei. Angestrebt wird eine Erhaltung des denkmalgeschützten Pflasterbelags mit seinem prägendem Wellenmotiv in den Randbereichen des Innenhofes.
Ein Naturerleben anderer Art prägt den nord-östlichen Bereich der Hoffläche (Ideenteil). Hier präsentiert sich die Vegetation wild und geheimnisvoll als dichter Mini-Dschungel im städtischen Umfeld. Sie bietet Möglichkeiten zum Rückzug und lässt den Nutzer faszinierende Licht- und Schattenspiele sowie ungewöhnliche Blatt- und Blütenformen entdecken.
Projektdaten
Ort
Hamburg
Auftraggeber
Alstria Office AG
Zeitraum
Seit 2024
Fläche
ca. 8.000 m2
Auszeichnung
2. Preis im Wettbewerb, Zuschlag
Projekttyp
Büro/Gewerbe
Beteiligt
Atelier Kempe Thill / Thörner Kaczmarek



Visualisierungen: SugarVisuals
